Jungfraujoch & Höhenkrankheit: Was Sie wissen müssen

Das Jungfraujoch ist einer der höchsten Orte, den man in der Schweiz leicht erreichen kann. Kein Wunder, dass sie als das „Top of Europe“ bezeichnet wird. Dieses wahnsinnig beliebte Reiseziel liegt auf einer Höhe von 3.466 Metern über dem Meeresspiegel.

Ich bin von 2500 m in der Schweiz bis 5000 m in den Anden gewandert und weiß, dass man fast überall Höheneinflüsse spüren kann.

Der Trick ist zu wissen, wie man sie erkennt und was zu tun ist, wenn man sie spürt.

Was sind einige der Symptome?

Bei manchen Menschen können verschiedene Symptome der Höhenkrankheit auftreten, darunter

  1. Kopfschmerzen: Dies ist häufig das erste Symptom.
  2. Schwindel oder Benommenheit.
  3. Übelkeit und Erbrechen.
  4. Müdigkeit und Schwäche.
  5. Kurzatmigkeit.
  6. Schlafschwierigkeiten.
  7. Appetitlosigkeit.

Aus meiner begrenzten Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass Kurzatmigkeit das häufigste Symptom ist, und Übelkeit tritt bei mir erst viel später auf. Aber wir sind alle unterschiedlich, also achten Sie darauf, wie Sie sich fühlen, und bereiten Sie sich vor, bevor Sie gehen!

So bereiten Sie sich auf die Höhenlage des Jungfraujochs vor

Es gibt keine einfache Lösung für die Höhenkrankheit, aber Sie können sich schlau machen und sich nach Möglichkeit ein wenig vorbereiten.

Hier sind einige Vorschläge, wenn Sie einen Besuch planen:

  1. Akklimatisierung: Wenn möglich, verbringen Sie einige Tage in einer moderaten Höhe, bevor Sie auf das Jungfraujoch gehen. Dies kann Ihrem Körper helfen, sich an den Rückgang des Sauerstoffs anzupassen. Fahren Sie zum Beispiel zur Haltestelle der Eigergletscherbahn (2320m) oder wandern Sie von First aus auf das Faulhorn (2681m).
  2. Bleiben Sie hydriert: Trinken Sie vor und während Ihres Besuchs viel Wasser.
  3. Vermeiden Sie Alkohol: Alkohol kann die Auswirkungen der Höhenkrankheit verstärken, daher sollten Sie am Vorabend nicht zu viel trinken.
  4. Beschränken Sie die körperliche Aktivität: Strengen Sie sich bei der Ankunft nicht zu sehr an und schauen Sie, wie Sie sich nach einem kleinen Spaziergang, einer Treppe oder einem kleinen Hügel fühlen.
  5. Hören Sie auf Ihren Körper: Wenn Sie erste Symptome verspüren, sollten Sie diese unbedingt ernst nehmen. Bei leichten Symptomen kann es helfen, sich auszuruhen und Wasser zu trinken. Wenn die Symptome jedoch schwerwiegend sind oder sich durch Ruhe nicht bessern, ist es wichtig, in eine niedrigere Höhe abzusteigen und einen Arzt aufzusuchen. Die Höhenkrankheit kann schwerwiegend sein, also nehmen Sie sie nicht auf die leichte Schulter.
  6. Medikamente: Manche Menschen nehmen Medikamente wie Acetazolamid (Diamox) ein, um der Höhenkrankheit vorzubeugen. Konsultieren Sie vor Ihrer Reise einen Arzt, wenn Sie glauben, dass Sie Medikamente benötigen, da Sie diese nicht einfach in der Apotheke in Grindelwald kaufen können.

Written by Ashley Faulkes
As a twenty-year resident of Switzerland, I am passionate about exploring every nook and cranny of this beautiful country, I spend my days deep in the great Swiss outdoors, and love to share these experiences and insights with fellow travel enthusiasts.

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